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Sehnenerkrankungen

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Hintergrund

Die Sehnen einer Hand sind dafür verantwortlich, die Muskelkraft auf die Knochen zu übertragen und dienen somit der Bewegung der Gelenke. Sie können ihre Funktion allerdings nur erfüllen, wenn sie in ihren Bahnen gehalten werden. In diesem Zusammenspiel können Verschleißvorgänge und Entzündungen (z.B. Sehnenscheidenentzündungen) entstehen. Zu den bekanntesten Erkrankungen der Sehnen und der Sehnenscheiden an der Hand gehört sicherlich der sogenannte schnellende Finger. Aber auch andere krankhafte Prozesse wie z.B. Sehnenscheidenentzündungen, Verwachsungen, Ganglien und Sehnenscheidentumore können zu einer erheblichen Funktionsbehinderung der Hand führen.

Informationen zur Operation

Wann operieren?

Sollten konservative entzündungshemmende Maßnahmen nicht mehr greifen, sollte eine – in der Regel – kleine Operation in Erwägung gezogen werden, um Schäden an den Sehnen vorzubeugen.

Was passiert bei der OP?

Die Operation wird minimalinvasiv unter mikrochirurgischen Bedingungen durchgeführt und umfasst die Beseitigung der Sehnenscheidenenge über einen kleinen Schnitt bzw. die Entfernung mechanisch störender Pathologien wie z.B. Einschnürungen, Entzündungen oder Ganglien.

Nachbehandlung

Nach einer solchen Operation wird nur ein schützender Verband angelegt, sodass die Finger frei bleiben und sofort beübt werden können.