Mobile Menu

Tennis- und Golferellenbogen

Mehr erfahren

Hintergrund

Typisch sind Belastungs-, gelegentlich auch Ruheschmerzen am äußeren Oberarmknorren (Tennisellenbogen) bzw. am inneren Oberarmknorren (Golferellenbogen), die teils in den Unter- und / oder Oberarm ausstrahlen können. Man geht bei Golfer- und Tennisellenbogen im Allgemeinen von einem chronischen Überlastungssyndrom aus. Selten sind anatomische Veränderungen wie z.B. Knochensporne, häufiger Entzündungen im Ursprungsbereich der Unterarmstreckmuskulatur (beim Golferellenbogen: Beugermuskulatur) verantwortlich. Es können sowohl Patienten mit Schreibtischtätigkeiten als auch handwerklich Belastete hiervon betroffen sein.

Informationen zur Operation

Wann operieren?

Im Vordergrund der Behandlungsmaßnahmen von Golfer- und Tennisellenbogen steht zunächst die konservative Therapie. Erst wenn diese versagt, sollte eine Operation in Erwägung gezogen werden.

Was passiert bei der OP?

Die Operation wird bei uns in kurzer Anästhesie, ambulant über einen kleinen Schnitt durchgeführt. Die Operation besteht in einer Ausschaltung der Schmerzleitung (Denervierung) am äußeren (Tennisellenbogen) bzw. am inneren (Golferellenbogen) Oberarmknochen in Kombination mit einer Entlastung der hier ansetzenden Muskulatur.

Nachbehandlung

In der Nachbehandlung darf der Ellenbogen frei bewegt werden, eine Schonung ist jedoch für die ersten Wochen nach der Operation sinnvoll. Zu beachten ist, dass aufgrund der unklaren Entstehungsweise der Erkrankung auch nach einer Operation in einigen Fällen Beschwerden bestehen bleiben können.