Ausbildung und Spitzensport
In diesem Interview erzählt Sara Schmied, wie ihre Ausbildung in der Klinik Gut und der Leistungssport perfekt zusammengespielt haben. Sie berichtet ausserdem, warum es sich lohnt, mutig den eigenen Weg zu gehen und konsequent für die persönlichen Ziele einzustehen.
Was hat dich dazu bewegt, diesen beruflichen Weg einzuschlagen?
„Schon in meiner Kindheit war es mein Wunsch, Menschen zu helfen. Daher war für mich frühzeitig klar, dass ich mich beruflich im medizinischen Bereich verwirklichen möchte. Als ich die Möglichkeit erhielt, in der Klinik Gut zu schnuppern, hat mich das Umfeld sofort überzeugt. Ich wusste in diesem Moment, dass dies der ideale Ort für meine Ausbildung ist.“
Wie ist es dir gelungen, die Ausbildung und deine sportliche Karriere zu kombinieren?
„Mein starker Wille, beides erfolgreich zu meistern, war die entscheidende Basis. Ohne die grossartige Unterstützung der Klinik Gut wäre dies jedoch kaum möglich gewesen. Dank einer engen Zusammenarbeit und dem stetigen Austausch haben wir immer wieder Lösungen gefunden, die sowohl den Anforderungen der Klinik als auch denen der Schule und des Sports gerecht wurden. Diese Flexibilität hat mir den nötigen Freiraum gegeben.
Zudem konnte ich meine sportliche Einstellung, stets fokussiert zu sein und Höchstleistungen zu erbringen, direkt in meinen Berufsalltag integrieren. Wenn ich im Einsatz war, habe ich mich zu 100 % auf meine Aufgaben konzentriert. Genau diese Konsequenz war der Schlüssel, um beide Bereiche erfolgreich zu vereinbaren.“
Hattest du das Gefühl, dass sich diese beiden Bereiche gegenseitig ergänzt haben?
„Ja, für mich haben sich Ausbildung und Sport ideal ergänzt. Ich konnte an beiden Orten wertvolle Erfahrungen sammeln und das Gelernte anwenden. Dieser Austausch hat mich nicht nur beruflich vorangebracht, sondern auch meine persönliche Entwicklung nachhaltig geprägt.“
In welchen Bereichen hat dich die Ausbildung in der Klinik Gut besonders unterstützt?
„Die Zeit in der Klinik war vor allem auf zwischenmenschlicher Ebene sehr bereichernd. Ich habe gelernt, empathisch auf die unterschiedlichsten Menschen einzugehen. Zudem hat die Arbeit mein Bewusstsein dafür geschärft, wie wertvoll Gesundheit und die sportliche Leistungsfähigkeit sind. Ich habe an meiner Geduld gearbeitet und gelernt, dass manche Prozesse Zeit benötigen. Darüber hinaus bin ich deutlich organisierter geworden: Ich plane vorausschauend und erledige Aufgaben zielgerichtet. Ein weiterer schöner Aspekt ist, dass während dieser Zeit wertvolle Freundschaften entstanden sind.“
Welchen Rat würdest du jungen Menschen geben, die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen?
„Ich kann junge Menschen nur dazu ermutigen, den Schritt ins Gesundheitswesen und in den Sport zu wagen. Es lohnt sich, die eigenen Ziele konsequent zu verfolgen und das zu tun, was einen wirklich erfüllt. Auch wenn die Anforderungen zeitweise hoch sind, ist die persönliche Bereicherung enorm. Ich habe durch diesen Weg in jeder Hinsicht gewonnen und bereue keine Sekunde, mich dafür entschieden zu haben.“