Schulterengpasssyndrom, Impigementsyndrom

Schulter

Ein Engpass im Schulterbereich entsteht, wenn Sehnen und Weichteile zwischen Oberarmkopf und Schulterdach eingeengt werden. Dadurch kommt es zu Reibung, Entzündung und Schmerzen, besonders beim Heben oder Drehen des Arms. Ursache können sowohl Veränderungen ausserhalb des Gelenks (z. B. knöcherne Anbauten) als auch im Gelenk selbst sein. 

Eine Operation wird empfohlen, wenn konservative Therapien wie Physiotherapie, entzündungshemmende Behandlungen oder Infiltrationen keine dauerhafte Besserung bringen. Ziel ist es, die beengte Sehne zu entlasten und die Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen.

Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv im Rahmen einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie). Mit feinen Instrumenten werden Engstellen beseitigt und überstehende Knochenanteile geglättet, um mehr Raum für Sehnen und Muskeln zu schaffen.

Nach der Operation ist in der Regel keine vollständige Ruhigstellung erforderlich. Schon kurz nach dem Eingriff kann mit der Physiotherapie begonnen werden, um die Schulter behutsam zu mobilisieren. Die Rückkehr zu beruflichen Tätigkeiten ist abhängig vom individuellen Heilungsprozess und kann in der Regel nach einer gewissen Zeit wieder erfolgen. Körperlich anspruchsvollere Aktivitäten sollten in der Regel etwas später wieder aufgenommen werden.

Medizinisches Team

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Portrait Christian Steiner

Dr. med. Christian Steiner

Mitglied der Klinikleitung | Chefarzt

Holger Durchholz

Dr. med. Holger Durchholz

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Dr. med. René Hutter

Chefarzt

Patrick Ziegler

PD Dr. med. Patrick Ziegler

Chefarzt