Oberarmkopfnekrose

Schulter

Bei einer Oberarmkopfnekrose kommt es zu einer Durchblutungsstörung des Oberarmknochens im Bereich des Schultergelenks. Dadurch wird das Knochengewebe geschädigt, was langfristig zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einem Zusammenbruch der Gelenkstruktur führen kann. 

Eine Operation wird notwendig, wenn konservative Behandlungen keine Besserung bringen oder die Durchblutungsstörung fortschreitet. Das Ziel ist es, die Durchblutung zu verbessern, die Gelenkfunktion zu erhalten oder, wenn der Schaden bereits fortgeschritten ist, das Gelenk zu ersetzen.

In frühen Stadien wird der betroffene Knochen gezielt angebohrt, um die Durchblutung zu fördern und den Druck zu vermindern. Wenn der Knochen bereits stark geschädigt ist oder der Oberarmkopf eingebrochen ist, erfolgt der Ersatz durch eine Teil- oder Vollprothese, um die Beweglichkeit und Schmerzfreiheit wiederherzustellen.

Nach der Operation wird die Schulter vor allem nachts für mehrere Wochen in einer Bandage ruhiggestellt.
Bereits kurz nach dem Eingriff beginnt die Physiotherapie, um Beweglichkeit und Kraft schrittweise aufzubauen. Schreibtischtätigkeiten sind meist nach wenigen Wochen wieder möglich, körperlich anspruchsvollere Arbeiten nach zwei bis vier Monaten, abhängig vom Heilungsverlauf.

Medizinisches Team

Chefärztinnen / Chefärzte

Portrait Christian Steiner

Dr. med. Christian Steiner

Mitglied der Klinikleitung | Chefarzt

Holger Durchholz

Dr. med. Holger Durchholz

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Dr. med. René Hutter

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Patrick Ziegler

PD Dr. med. Patrick Ziegler

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12

Mai

Publikumsvortrag «Gut erklärt» Thema Schulter

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