Arthrose / Künstlicher Gelenkersatz

Schulter

Bei einer Schulterarthrose verschleisst der Gelenkknorpel zwischen Oberarmkopf und Schulterpfanne. Dadurch entstehen Schmerzen, Reibungen und eine zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit. Mit zunehmendem Alter sind degenerative Veränderungen häufig, können aber auch durch Verletzungen oder rheumatische Erkrankungen begünstigt werden.

Wenn konservative Therapien und arthroskopische Eingriffe keine ausreichende Linderung mehr bringen und sowohl Belastungs- als auch Ruheschmerzen bestehen, wird der Einsatz eines künstlichen Schultergelenks empfohlen.

Je nach Situation kann es notwendig sein, einen Teil- oder vollständigen Gelenkersatz durchzuführen. Der Eingriff erfolgt in der Regel stationär. Das gewählte Prothesenmodell wird an die individuellen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten der betroffenen Person angepasst.

Nach dem Eingriff wird die Schulter für eine gewisse Zeit ruhiggestellt, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Schon bald nach der Operation wird mit einer Physiotherapie begonnen, um die Beweglichkeit zu fördern. Die Rehabilitation erfolgt individuell und wird fortgesetzt, bis die Schulter wieder voll funktionstüchtig ist. Die Rückkehr zu beruflichen Tätigkeiten und körperlicher Belastung erfolgt je nach Fortschritt der Heilung schrittweise.

Im Video zeigen wir, wie ein fortgeschrittener Gelenkverschleiss in der Schulter mit einem modernen künstlichen Gelenkersatz behandelt wird. Sie sehen, wie der Eingriff geplant wird, welche Technik zum Einsatz kommt und wie die Nachsorge gestaltet wird.

Medizinisches Team

Chefärztinnen / Chefärzte

Holger Durchholz

Dr. med. Holger Durchholz

Chefarzt

René Hutter

Dr. med. René Hutter

Chefarzt

Patrick Ziegler

PD Dr. med. Patrick Ziegler

Chefarzt