Knorpelschaden / Arthrose

Ellenbogen

Ein gesunder Knorpel überzieht die gelenkbildenden Knochen und wirkt als Puffer. Wird dieser Knorpel durch Verletzungen, Verschleiß oder Durchblutungsstörungen geschädigt, entstehen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. In schweren Fällen kann auch der Knochen betroffen sein

Eine Operation wird notwendig, wenn konservative Behandlungen keine ausreichende Linderung bringen und Schmerzen oder Steifigkeit fortbestehen. Ziel ist es, die Gelenkflächen zu glätten, freie Gelenkkörper zu entfernen oder die Knorpelregeneration anzuregen.

In der Regel erfolgt die Behandlung minimalinvasiv mittels Arthroskopie. Dabei werden störende Strukturen im Gelenk entfernt und der Knorpel geglättet.

Ist der Verschleiss zu weit fortgeschritten, kann ein künstlicher Gelenkersatz erforderlich werden. Das passende Prothesenmodell richtet sich nach dem Ausmass der Schädigung und der Bandstabilität.

Nach einer Arthroskopie ist in der Regel keine Ruhigstellung erforderlich. Die Physiotherapie beginnt früh, um die Beweglichkeit zu fördern. Schreibtischtätigkeiten sind nach ein bis zwei Wochen wieder möglich, körperlich belastende Arbeiten nach bis zu zwei Monaten.

Nach einer Gelenkersatzoperation erfolgt die Rehabilitation individuell angepasst.

Medizinisches Team

Chefärztinnen / Chefärzte

Portrait Christian Steiner

Dr. med. Christian Steiner

Mitglied der Klinikleitung | Chefarzt

Holger Durchholz

Dr. med. Holger Durchholz

Chefarzt

René Hutter

Dr. med. René Hutter

Chefarzt

Patrick Ziegler

PD Dr. med. Patrick Ziegler

Chefarzt